Algen und Bodensedimente (Schlamm) stellen in Küstengebieten und Kanälen ein Umweltproblem dar. Neue Forschungen zeigen, dass Algenbiomasse zur Brikettherstellung genutzt werden kann – eine Lösung, die gleichzeitig zur Gewässerreinigung beiträgt.
Hauptteil
- Sammlung und Aufbereitung:
- Algen und Schlamm werden gepresst, getrocknet und zerkleinert.
- Pflanzenreste wie Stroh oder Sägemehl dienen als Bindemittel zur Verbesserung der Pressbarkeit.
- Heizwert:
- Reine Algen haben eine geringere Heizkraft als Holz, aber in Kombination mit anderen Biomassen entsteht ein konkurrenzfähiger Brennstoff.
- Ökologischer Nutzen:
- Die Entfernung von Algen verringert das „Algenblühen“ und schützt Fischbestände.
- Die Umwandlung von Abfällen in Briketts reduziert Deponiebelastungen und fördert erneuerbare Energien.
- Technologische Herausforderungen:
- Hoher Feuchtigkeits- und Mineralgehalt in Sedimenten erfordert zusätzliche Reinigungs- und Trocknungsprozesse.
Fazit
Briketts aus Algen- und Sedimentabfällen sind ein innovativer und vielversprechender Ansatz. Sie bieten eine umweltfreundliche Lösung zur Gewässerreinhaltung und eröffnen neue Perspektiven für nachhaltige Biobrennstoffe.




