Die Asche, die nach dem Verbrennen von Briketts entsteht, unterscheidet sich je nach Ausgangsmaterial erheblich in ihrer chemischen Zusammensetzung. Dieses Wissen ist entscheidend, um die Asche sicher und sinnvoll zu verwerten.
Hauptteil
- Holzbriketts:
- Reich an Kalium, Kalzium und Magnesium.
- Eignet sich als Garten-Dünger, sollte jedoch maßvoll verwendet werden.
- Strohbriketts:
- Hoher Gehalt an Siliziumdioxid (SiO₂).
- Kann den pH-Wert des Bodens erhöhen, weshalb die Dosierung wichtig ist.
- Torfbriketts:
- Enthält diverse Mineralien wie Eisen und Aluminium.
- Bei Überdosierung besteht die Gefahr einer Metallanreicherung im Boden.
- Kohlebriketts:
- Hoher Schwefelgehalt.
- Für die landwirtschaftliche Nutzung ungeeignet, da sie den Boden versauern können.
Fazit
Jede Brikettsorte hinterlässt eine spezifische „chemische Signatur“ in der Asche. Um die Asche umweltgerecht und sicher zu nutzen, ist es wichtig, das Ausgangsmaterial der Briketts und deren chemische Rückstände genau zu kennen.




