Einführung
Die „Zero Waste“-Bewegung wird zunehmend ein fester Bestandteil der österreichischen Kultur und beeinflusst die Industrie, den Einzelhandel und private Haushalte. Eine praktische Umsetzung dieses Konzepts ist die Wiederverwertung von Möbelresten und Verpackungsmaterialien (aus Holz) zu Briketts, wodurch das Abfallaufkommen auf ein Minimum reduziert wird.
Hauptteil
Möbelindustrie
Große Möbelhersteller wie Blum, Bene und TEAM 7 produzieren erhebliche Mengen an Holzresten und MDF-Platten, die gelegentlich mit unschädlichen Klebeschichten versehen sind.
Anstatt diese Abfälle auf Deponien zu entsorgen, werden sie sortiert, zerkleinert und zu Briketts gepresst, sofern sie keine schädlichen Bestandteile enthalten.
Verpackungsmaterialien
Dazu gehören Holzverpackungen, Paletten und Späne, die beim Auspacken von Waren entstehen.
Diese Materialien werden gesammelt, verdichtet und in spezielle Brikettierungsanlagen weitergeleitet.
Zero-Waste-Konzept
- Reduzierung von Abfall auf ein Minimum: Alles, was verwertet werden kann, wird als Ressource (Brennstoff) genutzt.
- Bildung lokaler Initiativen, bei denen sich mehrere Möbelschreinereien zusammenschließen und eine „Brikett-Kooperative“ gründen, um das erzeugte Produkt zu vermarkten.
Wirtschaftliche und ökologische Vorteile
- Reduzierung der Entsorgungskosten für Unternehmen.
- Zusätzliche Einnahmequelle oder Möglichkeit, eigene Räume zu beheizen.
- Imageaufwertung für Unternehmen, die im Sinne der Kreislaufwirtschaft arbeiten.
Fazit
Das Streben nach „Zero Waste“ in der österreichischen Industrie und im Einzelhandel zeigt sich in der aktiven Nutzung von Briketts aus Möbelresten und Verpackungsmaterialien. Dies stärkt das ökologische Image des Landes und beweist, dass jedes Holzstück eine zweite Lebensphase als wertvoller Brennstoff erhalten kann.




