Einführung
Branchenlabore in Österreich – sowohl an Universitäten als auch in privaten F&E-Zentren – forschen kontinuierlich an der Verbesserung der Briketteigenschaften. Sie testen biochemische Zusatzstoffe, die den Pressvorgang beschleunigen, die Festigkeit erhöhen und den Heizwert optimieren. Welche Ansätze sind dabei besonders vielversprechend?
Hauptteil
Arten von Zusatzstoffen
- Enzyme: Spalten Lignin und Zellulose, um das Rohmaterial besser zu verpressen.
- Natürliche Harze und Wachse: Verstärken die Struktur des Briketts.
- Mineralische Komponenten: Verringern die Aschebildung und stabilisieren den Brennvorgang.
Ziele der Experimente
- Erhöhung der Brikettdichte bei geringerem Pressdruck, um den Energieverbrauch zu senken.
- Reduzierung der Bruchanfälligkeit während der Lagerung.
- Optimierung der Restfeuchte für eine gleichmäßige Verbrennung.
Ergebnisse und Herausforderungen
- Enzymatische Verfahren konnten den Energieverbrauch beim Pressen bereits um 10–15 % senken.
- Sicherheitsaspekte sind entscheidend: Es dürfen keine gesundheits- oder umweltschädlichen Chemikalien beim Verbrennen freigesetzt werden.
Praktische Anwendung
- Erfolgreich getestete Zusatzstoffe werden in Pilotserien in Kooperation mit Produktionsbetrieben eingesetzt.
- Positive Testergebnisse werden auf Fachkonferenzen für erneuerbare Energien vorgestellt.
Fazit
Die biochemische Forschung an österreichischen Laboren eröffnet neue Perspektiven für die Brikettproduktion. Innovative Zusatzstoffe versprechen eine kostengünstigere Herstellung, eine höhere Qualität und die Einhaltung strenger Umweltstandards – und festigen Österreichs Position als Vorreiter im Bereich „grüner“ Technologien.




