Einführung
Österreich ist nicht nur für seine Landwirtschaft, sondern auch für seinen hochwertigen Blumenanbau bekannt. Die Beheizung von Gewächshäusern und Orangerien in der kalten Jahreszeit erfordert eine stabile und kostengünstige Lösung. Briketts erweisen sich dabei für viele Landwirte als umweltfreundliche Alternative.
Hauptteil
Besonderheiten des Gewächshausbetriebs
- Der Treibhauseffekt wird durch die Aufrechterhaltung einer stabilen Temperatur und Luftfeuchtigkeit erreicht.
- In den Wintermonaten ist ohne zusätzliche Heizung der Anbau von Blumen oder Frühgemüse nahezu unmöglich.
Briketts vs. Gas- oder Elektroheizung
- Briketts sind kostengünstiger, insbesondere angesichts der volatilen Strom- und Gaspreise in Spitzenverbrauchszeiten.
- Sie erzeugen natürliche Wärme, ohne die Luft übermäßig auszutrocknen – ein entscheidender Vorteil für empfindliche Pflanzen.
Praktische Lösungen von Landwirten
- Installation kleiner Brikettkessel, die an ein Heißluft- oder Warmwassersystem angeschlossen sind.
- Die Brennstoffzufuhr lässt sich exakter regulieren als bei der Verbrennung von Holzscheiten, da Briketts eine einheitliche Feuchtigkeit aufweisen.
Ökologisches Image und Marktvorteile
- „Grüne“ Kennzeichnungen für Blumen und Gemüse: Konsumenten in Österreich bevorzugen zunehmend Produkte, die mit lokalem Biobrennstoff erzeugt wurden.
- Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks und geringere Abfallmengen, wenn Briketts aus regionalen Holzresten produziert werden.
Fazit
Die Erfahrungen österreichischer Blumen- und Gemüsegärtner zeigen, dass Briketts eine zuverlässige, kostengünstige Wärmequelle darstellen. Sie ermöglichen es Landwirten, wettbewerbsfähig zu bleiben und gleichzeitig ihr umweltfreundliches Markenimage zu stärken. Ein weiterer Beleg dafür, wie Bioenergie erfolgreich in den Agrarsektor integriert wird.




