Wenn es um die Verkleidung von Wänden oder Decken mit Europaneelen geht, wird normalerweise eine einzige Holzart gewählt. Wer jedoch etwas Ungewöhnliches sucht, sollte mit der Kombination verschiedener Holzarten experimentieren. Zum Beispiel hat Kiefer einen hellen Farbton, während Lärche dunkler und harziger ist. Das abwechselnde Anordnen solcher Bretter erzeugt ein rhythmisches Muster, das wie Streifen wirkt.
Wichtig ist es, die Geometrie zu planen: Soll das Holz horizontal, vertikal oder diagonal verlegt werden? Eine Schachbrettanordnung mit kurzen Segmenten verschiedener Holzarten kann der Wand Dynamik und ein „Spiel“ der Farben verleihen. Es ist jedoch wichtig sicherzustellen, dass alle Bretter die gleiche Stärke und ein kompatibles „Nut-und-Feder“-Profil haben.
Besondere Aufmerksamkeit erfordert die Endbearbeitung. Jede Holzart kann unterschiedlich auf Öle und Lacke reagieren und den Farbton leicht verändern. Es empfiehlt sich, vorab an Proben zu testen, um ein harmonisches Ergebnis zu erzielen. Es sollte nicht übertrieben werden: In kleinen Räumen kann eine bunte Wand schnell überladen wirken.
Das Mischen von Holzarten ist ein mutiger Designansatz, der einen seltenen „lebendigen Kaleidoskop“-Effekt an der Wand erzeugt. Eine solche Einrichtung passt zu denen, die Originalität und die natürliche Schönheit von Holz schätzen. Experimente mit verschiedenen Holzarten sind besonders in Lofts, Ateliers oder in Räumen geeignet, in denen man Akzente setzen und eine kreative Atmosphäre betonen möchte.




