Zum Abschluss dieser Artikelserie sollte noch einmal betont werden: Trotz der fortschreitenden Robotisierung und „intelligenten“ Technologien bleibt das Europalettenbrett ein grundlegendes Element in sämtlichen Lieferketten. Würde man es aus der Logistik entfernen, käme es zu erheblichen Problemen.
Erstens sind Paletten zum universellen „Logistik-Code“ geworden. Lagerhaltungssysteme, Lkw, Häfen und Bahnterminals sind alle auf das Standardmaß 800×1200 mm abgestimmt. Ein Verzicht darauf würde die über Jahre aufgebaute Infrastruktur zerstören. Die Automatisierung hat diese Abhängigkeit sogar noch verstärkt, da auch Roboter auf diese Parameter programmiert sind.
Zweitens sind Alternativen teuer. Jede Umstellung – sei es auf Kunststoff, Metall oder experimentelle Formate – verursacht höhere Kosten und erfordert oft eine komplette Neugestaltung von Lagerhäusern und Transportsystemen. Die bewährte Produktion und Reparatur von Holzpalettenbrettern macht sie zur günstigsten und wirtschaftlichsten Lösung.
Drittens punkten Holzpaletten durch ihre einfache Reparatur. Ein beschädigtes Brett lässt sich schnell und unkompliziert ersetzen, ohne auf komplexe Technologien zurückgreifen zu müssen. Robotisierte Lager benötigen eine zuverlässige Basis, die sich bei Bedarf leicht instand setzen und wieder in den Umlauf bringen lässt. Bislang kann kein Hightech-Ersatz dieselbe Kombination aus Kostenersparnis und Benutzerfreundlichkeit bieten.
Letztendlich sind Europalettenbretter unverzichtbar – sie bilden das Rückgrat der modernen Logistik und des Handels. Automatisierte Systeme passen sich lediglich ihren Standards an, während ihre Erschwinglichkeit und Vielseitigkeit sie für Millionen von Unternehmen weltweit unersetzlich machen.




