EU-Vorschriften und Standards für Briketts: ENplus, DINplus und darüber hinaus

Einleitung

In Europa gibt es verschiedene Zertifizierungssysteme und Qualitätsstandards für Brennstoffbriketts. Die bekanntesten sind ENplus (ursprünglich für Pellets) und DINplus (deutscher Standard). Mit dem wachsenden Markt für Briketts und neuen Umweltauflagen entstehen jedoch zusätzliche Richtlinien und strengere ökologische Anforderungen.

Hauptteil

  • ENplus- und DINplus-Standards:
    • Ursprünglich für Pellets entwickelt, beinhalten sie zunehmend auch Brikett-Kriterien.
    • Sie regeln Feuchtigkeitsgehalt, Aschegehalt, mechanische Festigkeit und Schadstofffreiheit.
  • Nationale Normen:
    • Deutschland und Österreich haben lokale Brikettnormen (z. B. ÖNORM, DIN).
    • Skandinavische Länder (Schweden, Dänemark) setzen eigene Testmethoden, besonders zur Messung von Emissionen, ein.
  • Erweiterte Umweltkriterien:
    • Neue EU-Vorgaben im Rahmen des Green Deal verschärfen Anforderungen an Rohstoffherkunft und Lieferkettentransparenz.
    • Zertifikate wie FSC oder PEFC gewinnen an Bedeutung, da sie nachhaltige Forstwirtschaft belegen.
  • Vorteile der Zertifizierung:
    • Erleichterter Zugang zum EU-Markt und höheres Vertrauen bei Händlern und Verbrauchern.
    • Chance auf Förderkredite und EU-Programme für erneuerbare Energien.

Fazit

Einheitliche EU-Normen für Briketts existieren noch nicht, doch der Markt bewegt sich in Richtung Standardisierung. Hersteller setzen zunehmend auf internationale Zertifikate, um den hohen ökologischen und qualitativen Anforderungen der EU gerecht zu werden und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Warenkorb
Nach oben scrollen