Brennstoffbriketts und das tschechische Brauwesen: Verwertung von Malzrückständen

Einleitung:
Bier (Pivo) ist der Stolz Tschechiens, und Brauereien produzieren enorme Mengen an Malz- und Getreiderückständen. Einige Brauereien nutzen mittlerweile die Brikettierung dieser Rohstoffe, um günstigen und umweltfreundlichen Brennstoff für ihre Kessel zu gewinnen.

Hauptteil:

Die Brauindustrie und ihre Abfälle:

  • Bei der Bierherstellung bleiben Treber und Malzrückstände übrig, die früher oft weggeworfen oder an Landwirte als Tierfutter weitergegeben wurden.
  • Heute wird ein Teil dieser Rückstände getrocknet und zu Briketts gepresst, die sich als Brennstoff eignen.

Technologische Lösungen:

  • Sorgfältige Trocknung der Getreiderückstände auf eine Feuchtigkeit von 10–15 %.
  • Pressen der Rückstände zu zylindrischen Briketts, die leicht zu lagern und zu transportieren sind.

Vorteile für Brauereien:

  • Nutzung der produzierten Briketts zur Erwärmung des Wassers für den nächsten Brauvorgang, wodurch ein Teil des Energiebedarfs gedeckt wird.
  • Reduzierung der Entsorgungskosten und Verbesserung des ökologischen Profils des Unternehmens.

Praxisbeispiele:

  • Mittelgroße und kleine tschechische Brauereien, insbesondere in der Region Pilsen und Südmähren, berichten, dass der Umstieg auf Briketts aus eigenen Rückständen eine Ersparnis von 15–20 % der Energiekosten bringt.

Schlussfolgerung:
Die Verbindung von Brauwesen und Brikettierung ist ein Beispiel für eine kreative Kreislaufwirtschaft. Für tschechische Brauereien bietet dies die Möglichkeit, Energiekosten zu sparen, und für die Biobrennstoffbranche eine Erweiterung der Rohstoffbasis sowie die Förderung umweltfreundlicher Lösungen.

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