Einführung
Die österreichischen Forstverwaltungen (Forstämter) sind für die nachhaltige Waldbewirtschaftung verantwortlich, einschließlich der Vermarktung von Holz und Nebenprodukten. Sie arbeiten mit Brikettherstellern zusammen, um eine stabile und zertifizierte Rohstoffversorgung zu gewährleisten und gleichzeitig die Prinzipien einer nachhaltigen Waldnutzung zu unterstützen.
Hauptteil
Nachhaltige Holznutzung
- Förster überwachen die Durchführung von Pflegemaßnahmen, die Bearbeitung von windgeschädigten Bäumen und die Verwertung von Restholz.
- Gesammelte Holzabfälle wie Äste, Rinde und Sägespäne können zur Brikettierung weitergeleitet werden.
Vertragliche Regelungen
- Langfristige Verträge zwischen Forstverwaltungen und Brikettfabriken legen saisonale Liefermengen fest, was die Planung erleichtert.
- Rohstoffe werden zu vorteilhaften Preisen bereitgestellt, wobei eine geringe Gewinnspanne berücksichtigt wird, jedoch alle Normen und Transportkosten abgedeckt sind.
Qualitätskontrolle
- Forstverwaltungen prüfen Feuchtigkeitsgehalt, Reinheit und mögliche Verunreinigungen des Holzes, bevor es zur Brikettproduktion weitergeleitet wird.
- Zertifizierungen wie FSC und PEFC sind entscheidend für die Kennzeichnung des Endprodukts und erhöhen das Exportpotenzial.
Ökologisches Gleichgewicht
- Ein Teil der Einnahmen aus dem Holzverkauf fließt in die Wiederaufforstung, den Bodenschutz und die Eindämmung von Erosion.
- Die Verwertung von Holzresten reduziert Deponiemüll und den CO₂-Ausstoß durch die natürliche Zersetzung von Waldabfällen.
Fazit
Die Forstverwaltungen in Österreich spielen eine Schlüsselrolle bei der nachhaltigen Rohstoffversorgung der Brikettindustrie. Diese Zusammenarbeit sichert die wirtschaftliche Stabilität der Forstwirtschaft, fördert die Wiederverwertung von Holzabfällen und stärkt Österreichs Ansehen als Vorreiter im verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.




