Der Straßenverkehr ist nicht die einzige Branche, in der sich die Europalette als effizient erwiesen hat. Auch der See- und Schienentransport setzt auf das Standardformat 800×1200 mm. Dies erleichtert die Interaktion zwischen verschiedenen Transportmitteln und ermöglicht es der Fracht, ohne zusätzliche Umladungen ans Ziel zu gelangen.
Erstens: Optimale Beladung von Containern. Die meisten Standard-Seecontainer sind so dimensioniert, dass sie mehrere Europaletten effizient aufnehmen können. In einem 20-Fuß-Container lassen sich problemlos 11 Europaletten unterbringen, während ein 40-Fuß-Container bis zu 25 Paletten fassen kann, abhängig von der Konfiguration. Dadurch wird der Containerraum optimal genutzt, ohne Platz zu verschwenden.
Zweitens: Vereinfachte Umschlagprozesse an Terminals. Kräne und Gabelstapler in Häfen und Bahnhöfen sind speziell für den Umgang mit standardisierten Paletten ausgelegt. Die Umschlagsysteme sind auf dieses Format abgestimmt, was den Lade- und Entladeprozess beschleunigt und die Standzeiten von Schiffen oder Waggons reduziert – ein wesentlicher Kostenfaktor in der Logistik.
Drittens: Erhöhte Sicherheit der Fracht. Während langer Seereisen oder Bahntransporte sind Waren Vibrationen, Schiffsbewegungen und möglichen Erschütterungen ausgesetzt. Paletten mit stabiler Konstruktion bieten eine zusätzliche Dämpfung und reduzieren das Risiko von Schäden. Korrekt gestapelte Waren auf Europaletten sind weniger anfällig für Verschiebungen oder Reibung.
Letztendlich trägt das universelle Format der Europalette zu reibungslosen und effizienten globalen Transportprozessen bei. Unabhängig vom Verkehrsträger passt sich die Standardpalette nahtlos in die Lieferkette ein, erleichtert den Güteraustausch und senkt die Logistikkosten für alle Beteiligten.




