Praxis der Verwendung von Kastanienschalen und Nussschalen in Frankreich zur Herstellung von Briketts

Einleitung
Frankreich ist bekannt für seine Nussplantagen (Walnüsse in der Region Périgord) und Kastanienhaine (insbesondere in Aveyron und Corrèze). Abfälle aus der Verarbeitung von Nüssen und Kastanien landen oft auf Deponien, aber immer mehr landwirtschaftliche Betriebe erkennen den Wert dieser Rückstände als Rohstoff für die Brikettierung.

Hauptteil

Rohstoffe für Briketts

  • Walnussschalen: Sie sind besonders dicht und haben einen hohen Heizwert.
  • Kastanienschalen: Leicht, liefern aber beim Pressen eine gute Wärmeleistung.

Verarbeitungstechnologie

  1. Zerkleinern der Schalen zu einer homogenen Fraktion.
  2. Trocknung, da die organischen Bestandteile, besonders bei Außenlagerung, eine hohe Feuchtigkeit aufweisen können.
  3. Pressen unter hohem Druck (Schnecken- oder Hydraulikpressen) bei Einhaltung der Temperaturparameter.

Vorteile für die regionale Wirtschaft

  • Landwirte und Genossenschaften können mit dem Verkauf der Abfälle ein zusätzliches Einkommen erzielen.
  • Weniger organischer Abfall wird durch ineffizientes Verbrennen entsorgt.

Ökologischer Aspekt

  • Reduzierung des „Müll-Fußabdrucks“ und Förderung einer Kreislaufwirtschaft: Die Früchte dienen der Ernährung, die Abfälle der Wärmegewinnung.
  • Eine stabile Alternative zu Brennholz, die den Druck auf die Wälder verringert.

Schlussfolgerung
Die Nutzung von Kastanien- und Nussschalen ermöglicht es den französischen Landwirten, Abfälle zu reduzieren und Briketts mit einzigartigen Eigenschaften herzustellen. Dies ist ein Beispiel für die Umsetzung einer „Kreislaufwirtschaft“, bei der jeder Verarbeitungsschritt einen Mehrwert schafft und die Umweltbelastung verringert.

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