Europaneel gibt es in verschiedenen Profilen – „Stil“, „Softline“, „Euro“, „Blockhaus“ – und jedes hat seine eigenen Besonderheiten. Das „Stil“-Profil erzeugt eine fast glatte Oberfläche mit einer leichten Abrundung, was minimalistisch wirkt und häufig für Innenräume verwendet wird. „Softline“ hat abgerundete Kanten, die den Wänden ein weicheres Aussehen verleihen und die Gefahr von Absplitterungen verringern.
Das „Blockhaus“-Profil bildet diagonal verlaufende Fugen und imitiert die Optik von Fassadenverkleidungen. Es wird häufig im Außenbereich eingesetzt. Das „Euro“-Profil zeichnet sich durch eine tiefere Feder und Lüftungsschlitze auf der Rückseite aus, was das Mikroklima unter der Verkleidung verbessert. Die Dicke der Bretter variiert von 12 bis 20 mm und die Breite von 80 bis 140 mm, je nach Modell.
Die Wahl des Profils hängt meist vom Verwendungszweck des Raums und dem gewünschten Design ab. Für Wohnräume werden oft „Softline“ oder „Stil“ verwendet, während für Fassaden oder Terrassen „Blockhaus“ oder „Euro“ bevorzugt werden. Es ist wichtig, auf die Holzqualität (Äste, Risse) und die Trocknungsmethode zu achten. Auch der Preis spielt eine Rolle: Aufwendigere Profile sind in der Regel etwas teurer.
Das Endergebnis hängt stark von der richtigen Profilwahl und einer fachgerechten Montage ab. Wer die Unterschiede kennt, kann gezielt die gewünschte Ästhetik erzielen – vom schlichten Minimalismus bis hin zur markanten „Blockhaus“-Optik – und dabei die Vorteile des natürlichen Holzes bewahren.




